WordPress Agentur oder Freelancer? So triffst du die Wahl
Du stehst vor der Frage: Soll ich meine WordPress-Website von einer Agentur oder einem Freelancer umsetzen lassen? Diese Entscheidung ist nicht nur eine Frage des Budgets, sondern auch der Philosophie, der Flexibilität und deiner eigenen Rolle im Prozess. Ich kenne diese Grübeleien nur zu gut – und ich verrate dir: Es gibt keine universelle Antwort. Aber es gibt die richtige Antwort für dich.
In den letzten zehn Jahren habe ich mit Selbstständigen, Vereinen und kleinen Unternehmen gearbeitet, die genau vor dieser Wahl standen. Manche brauchten die strukturierte Kraft einer Agentur, andere die persönliche Note und Agilität eines Freelancers. Dieser Artikel hilft dir, die Vor- und Nachteile abzuwägen – und am Ende die Entscheidung zu treffen, die zu dir und deinem Projekt passt. —
Inhaltsverzeichnis
Warum diese Entscheidung so wichtig ist
Deine Website ist das digitale Schaufenster deines Business. Sie entscheidet mit, ob Kunden dich ernst nehmen, ob sie verstehen, was du anbietest – und ob sie am Ende bei dir kaufen oder dich kontaktieren. Eine schlecht umgesetzte Website kann mehr schaden als nützen. Und: Die Wahl zwischen Agentur und Freelancer beeinflusst nicht nur das Endergebnis, sondern auch den Weg dorthin.
Hier sind die drei größten Unterschiede, die du bedenken solltest:
- Kosten: Agenturen sind in der Regel teurer, bieten aber oft ein Rundum-sorglos-Paket. Freelancer sind günstiger, aber du musst selbst mehr Verantwortung übernehmen.
- Kommunikation: Bei einer Agentur hast du oft einen Ansprechpartner, der dein Projekt an ein Team weitergibt. Bei einem Freelancer sprichst du direkt mit der Person, die deine Website umsetzt.
- Flexibilität: Freelancer sind oft agiler und können schneller auf Änderungen reagieren. Agenturen haben dafür mehr Ressourcen und können komplexere Projekte stemmen.
Bevor wir in die Details gehen: Es gibt keine falsche Wahl. Es geht darum, was zu deinen Zielen, deinem Budget und deiner Arbeitsweise passt. —
Agentur vs. Freelancer: Der direkte Vergleich
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die wichtigsten Kriterien in einer Tabelle gegenübergestellt. So siehst du auf einen Blick, was für dich am besten funktioniert.
| Kriterium | Agentur | Freelancer |
|---|---|---|
| Kosten | Höher (ab ca. 5.000 € für einfache Websites, oft 10.000 €+ für komplexe Projekte) | Günstiger (ab ca. 1.500 € für einfache Websites, 3.000–8.000 € für individuelle Lösungen) |
| Expertise | Breites Team (Designer, Entwickler, SEO-Spezialisten, Texter etc.) | Oft Allrounder oder Spezialist für bestimmte Bereiche (z. B. nur Design oder nur Entwicklung) |
| Kommunikation | Strukturiert, aber oft weniger persönlich (Projektmanager als Schnittstelle) | Direkt, persönlich, oft schneller und unkomplizierter |
| Flexibilität | Feste Prozesse, längere Reaktionszeiten bei Änderungen | Hohe Anpassungsfähigkeit, schnelle Umsetzungen möglich |
| Projektumfang | Ideal für große, komplexe Projekte (z. B. Onlineshops, Multisite-Installationen) | Perfekt für kleine bis mittelgroße Websites, Blogs, Portfolios |
| Zeitaufwand für dich | Geringer (Agentur übernimmt Projektmanagement, Content-Erstellung etc.) | Höher (du musst selbst mehr Verantwortung übernehmen, z. B. Content liefern) |
| Langfristige Betreuung | Oft inklusive (Wartung, Updates, Support) | Oft gegen Aufpreis oder auf Stundenbasis |
| Kreativität & Individualität | Standardisierte Lösungen, aber professionell umgesetzt | Sehr individuell, oft mehr Raum für kreative Ideen |
Checkliste: Passt eine Agentur zu dir?
- Du hast ein hohes Budget und willst ein Rundum-sorglos-Paket.
- Dein Projekt ist komplex (z. B. Onlineshop mit vielen Funktionen).
- Du willst wenig Zeit in die Umsetzung investieren und brauchst Unterstützung bei Content, SEO & Co.
- Dir ist ein strukturierter Prozess mit klaren Meilensteinen wichtig.
- Du brauchst langfristige Betreuung und Wartung.
Checkliste: Passt ein Freelancer zu dir?
- Du hast ein begrenztes Budget, aber hohe Ansprüche an Design und Funktionalität.
- Dein Projekt ist überschaubar (z. B. Blog, Portfolio, kleine Unternehmenswebsite).
- Du willst direkt mit der Person arbeiten, die deine Website umsetzt.
- Du bist bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen (z. B. Content liefern, Feedback geben).
- Dir sind Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten wichtig.
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Wann lohnt sich eine WordPress-Agentur?
Eine Agentur ist die richtige Wahl, wenn du keine Lust auf Experimentierfeld hast. Wenn du eine Website brauchst, die von Anfang an professionell, sicher und suchmaschinenoptimiert ist – und wenn du bereit bist, dafür tief in die Tasche zu greifen.
Vorteile einer Agentur
- Alles aus einer Hand: Von der Konzeption über das Design bis hin zur technischen Umsetzung und zum SEO – eine gute Agentur bietet dir ein Komplettpaket. Du musst dich nicht selbst um die Koordination verschiedener Dienstleister kümmern.
- Erfahrung mit großen Projekten: Agenturen haben oft Erfahrung mit komplexen Websites, z. B. Onlineshops mit vielen Produkten, Mitgliedschaftsbereichen oder mehrsprachigen Seiten. Sie kennen die Fallstricke und können Probleme im Vorfeld vermeiden.
- Strukturierte Prozesse: Agenturen arbeiten nach festen Abläufen. Das bedeutet: klare Meilensteine, regelmäßige Updates und ein definiertes Ende des Projekts. Für viele Selbstständige ist das ein großer Vorteil, weil sie selbst nicht so viel Zeit investieren müssen.
- Langfristige Betreuung: Viele Agenturen bieten nach der Fertigstellung der Website auch Wartung, Updates und Support an. Das ist besonders wichtig, wenn du keine Lust hast, dich selbst um technische Details zu kümmern.
Nachteile einer Agentur
- Hohe Kosten: Agenturen sind teuer – und das nicht ohne Grund. Du bezahlst für Expertise, Prozesse und Sicherheit. Aber: Für kleine Budgets ist das oft nicht machbar.
- Weniger persönlich: Du sprichst oft mit einem Projektmanager, der dein Anliegen an das Team weitergibt. Das kann zu Missverständnissen führen oder den Prozess verlangsamen.
- Weniger Flexibilität: Agenturen haben feste Abläufe. Wenn du spontan etwas ändern möchtest, kann das zu Verzögerungen oder zusätzlichen Kosten führen.
- Standardisierte Lösungen: Agenturen arbeiten oft mit vorgefertigten Templates oder Baukästen. Das spart Zeit, aber deine Website sieht vielleicht nicht so individuell aus wie bei einem Freelancer.
Für wen ist eine Agentur die richtige Wahl?
- Unternehmen mit hohem Budget und komplexen Anforderungen.
- Selbstständige, die keine Zeit oder Lust haben, sich selbst um die Umsetzung zu kümmern.
- Projekte, bei denen es auf Professionalität, Sicherheit und Skalierbarkeit ankommt (z. B. Onlineshops, Mitgliedschaftsportale).
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Wann ist ein Freelancer die bessere Wahl?
Ein Freelancer ist ideal, wenn du Individualität, Flexibilität und ein persönliches Verhältnis suchst. Wenn du bereit bist, selbst mehr Verantwortung zu übernehmen – und wenn du eine Website willst, die genau zu dir und deinem Business passt.
Vorteile eines Freelancers
- Persönliche Betreuung: Du sprichst direkt mit der Person, die deine Website umsetzt. Das bedeutet: weniger Missverständnisse, schnellere Rückmeldungen und eine engere Zusammenarbeit.
- Individuelle Lösungen: Freelancer haben oft mehr Spielraum für kreative Ideen. Sie können auf deine Wünsche eingehen und eine Website gestalten, die wirklich zu dir passt – ohne sich an starre Agentur-Prozesse halten zu müssen.
- Günstiger: Freelancer haben niedrigere Fixkosten als Agenturen und können dir daher oft bessere Preise anbieten. Das ist besonders für kleine Budgets ein großer Vorteil.
- Flexibler: Freelancer können schneller auf Änderungen reagieren. Wenn du spontan eine neue Funktion brauchst oder das Design anpassen möchtest, ist das oft kein Problem.
- Mehr Kontrolle: Du hast direkten Einfluss auf den Prozess und kannst jederzeit Feedback geben. Das ist ideal, wenn du genau weißt, was du willst – und wenn du bereit bist, dich einzubringen.
Nachteile eines Freelancers
- Begrenzte Ressourcen: Ein Freelancer ist eine Einzelperson. Das bedeutet: Wenn er krank wird oder im Urlaub ist, kann das zu Verzögerungen führen. Bei Agenturen gibt es dagegen oft ein Team, das einspringen kann.
- Weniger Expertise in allen Bereichen: Ein Freelancer ist oft Spezialist für bestimmte Bereiche (z. B. Design oder Entwicklung), aber nicht für alles. Wenn du z. B. auch SEO oder Content-Marketing brauchst, musst du möglicherweise zusätzliche Dienstleister hinzuziehen.
- Mehr Verantwortung für dich: Du musst selbst mehr Verantwortung übernehmen – z. B. Content liefern, Feedback geben oder technische Details klären. Wenn du keine Lust auf Projektmanagement hast, kann das anstrengend sein.
- Keine langfristige Betreuung inklusive: Viele Freelancer bieten Wartung und Support nur gegen Aufpreis an. Wenn du langfristige Betreuung brauchst, kann das teurer werden als bei einer Agentur.
Für wen ist ein Freelancer die richtige Wahl?
- Selbstständige mit begrenztem Budget, aber hohen Ansprüchen an Design und Funktionalität.
- Projekte, die überschaubar sind (z. B. Blogs, Portfolios, kleine Unternehmenswebsites).
- Menschen, die Wert auf persönliche Betreuung und direkte Kommunikation legen.
- Unternehmer, die bereit sind, selbst Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen.
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Wie findest du den richtigen Partner?
Egal, ob du dich für eine Agentur oder einen Freelancer entscheidest – die Wahl des richtigen Partners ist entscheidend. Hier sind meine Tipps, wie du den perfekten Match findest:
1. Kläre deine Anforderungen
Bevor du mit der Suche beginnst, solltest du genau wissen, was du brauchst. Mach dir eine Liste mit:
- Deinem Budget (realistisch!)
- Den gewünschten Funktionen (z. B. Blog, Onlineshop, Kontaktformular, Newsletter-Anmeldung)
- Deinen Design-Vorstellungen (z. B. modern, minimalistisch, verspielt)
- Deinen Zielen (z. B. mehr Kunden gewinnen, Markenbekanntheit steigern, Produkte verkaufen)
- Deinem Zeitrahmen (bis wann soll die Website online sein?)
Tipp: Wenn du unsicher bist, was technisch möglich oder sinnvoll ist, lass dich von Experten beraten. Viele Agenturen und Freelancer bieten kostenlose Erstgespräche an.
2. Schau dir Referenzen an
Ein guter Dienstleister hat eine Portfolio-Website mit Referenzen. Schau dir die Projekte an und frage dich:
- Gefällt mir der Stil der Websites?
- Sind die Websites benutzerfreundlich und gut strukturiert?
- Passen die Projekte zu meinen Vorstellungen?
Achtung: Nicht jeder Freelancer oder jede Agentur hat eine eigene Website. Manche sind so ausgelastet, dass sie auf Empfehlungen setzen. Frag also auch in deinem Netzwerk nach Tipps!
3. Führe ein ausführliches Gespräch
Bevor du dich entscheidest, solltest du ein ausführliches Gespräch mit dem potenziellen Partner führen. Kläre dabei folgende Punkte:
- Erfahrung: Wie lange arbeitet der Freelancer/die Agentur schon mit WordPress? Hat er/sie Erfahrung mit Projekten wie deinem?
- Prozess: Wie läuft die Zusammenarbeit ab? Wer ist dein Ansprechpartner? Wie oft gibt es Updates?
- Kosten: Was kostet das Projekt? Sind alle Leistungen inklusive oder kommen noch zusätzliche Kosten auf dich zu (z. B. für Plugins, Hosting, Wartung)?
- Zeitplan: Wie lange dauert die Umsetzung? Gibt es Meilensteine?
- Support: Was passiert nach der Fertigstellung? Gibt es Wartung, Updates oder Support?
- Vertrag: Gibt es einen schriftlichen Vertrag? Was passiert, wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist?
Tipp: Achte darauf, dass du dich mit deinem Gegenüber wohlfühlst. Die Chemie muss stimmen – sonst wird die Zusammenarbeit schnell anstrengend.
4. Achte auf Transparenz
Ein seriöser Dienstleister ist transparent – in Sachen Kosten, Prozesse und Erwartungen. Misstrauisch solltest du werden, wenn:
- Der Preis unklar ist oder sich ständig ändert.
- Es keine klaren Vereinbarungen über den Umfang der Leistungen gibt.
- Der Dienstleister dir Versprechungen macht, die zu gut klingen, um wahr zu sein (z. B. „Ihre Website wird in einer Woche fertig und kostet nur 500 €“).
- Es keine Referenzen oder Bewertungen gibt.
5. Vertraue deinem Bauchgefühl
Am Ende zählt nicht nur der Preis oder die Erfahrung, sondern auch das Gefühl. Wenn du das Gefühl hast, dass der Freelancer oder die Agentur dich versteht und deine Vision teilt, dann ist das ein gutes Zeichen. Wenn du dagegen ein mulmiges Gefühl hast, solltest du weiter suchen.
Checkliste: So findest du den richtigen Partner
- Ich habe meine Anforderungen klar definiert (Budget, Funktionen, Design, Ziele, Zeitrahmen).
- Ich habe mir Referenzen angeschaut und bin überzeugt.
- Ich habe ein ausführliches Gespräch geführt und alle offenen Fragen geklärt.
- Der Dienstleister ist transparent in Sachen Kosten, Prozesse und Erwartungen.
- Die Chemie stimmt – ich fühle mich wohl und verstanden.
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Was kostet eine WordPress-Website wirklich?
Die Kosten für eine WordPress-Website können stark variieren – je nachdem, ob du eine Agentur oder einen Freelancer engagierst und welche Anforderungen du hast. Hier eine grobe Übersicht:
| Projektumfang | Freelancer (Preisspanne) | Agentur (Preisspanne) |
|---|---|---|
| Einfache Website (z. B. Blog, Portfolio) | 1.500–3.000 € | 5.000–8.000 € |
| Unternehmenswebsite (5–10 Seiten, Kontaktformular, SEO-Grundlagen) | 3.000–6.000 € | 8.000–15.000 € |
| Onlineshop (bis 50 Produkte, Zahlungsgateway, Versandoptionen) | 5.000–10.000 € | 15.000–30.000 € |
| Komplexe Website (z. B. Mitgliedschaftsportal, Multisite, individuelle Funktionen) | 10.000–20.000 € | 20.000–50.000 €+ |
Wichtig: Die Preise sind Richtwerte und können je nach Region, Erfahrung des Dienstleisters und individuellen Anforderungen stark abweichen. Achte darauf, dass du ein detailliertes Angebot erhältst, das alle Leistungen und Kosten transparent auflistet.
Was beeinflusst die Kosten?
- Design: Individuelles Design ist teurer als ein vorgefertigtes Template.
- Funktionen: Je mehr Funktionen (z. B. Onlineshop, Mitgliedschaftsbereich, Newsletter-Integration), desto höher die Kosten.
- Content: Wenn du den Content (Texte, Bilder) selbst lieferst, sparst du Geld. Wenn der Dienstleister den Content erstellt, wird es teurer.
- SEO: Suchmaschinenoptimierung kann die Kosten erhöhen – aber sie lohnt sich langfristig!
- Wartung: Viele Dienstleister bieten Wartungspakete an (z. B. Updates, Backups, Sicherheit). Die Kosten dafür liegen meist zwischen 50 und 200 € pro Monat.
Tipp: Frag nach versteckten Kosten! Manche Dienstleister verlangen z. B. extra für:
- Premium-Plugins oder -Themes
- Hosting und Domain
- Schulungen (z. B. wie du deine Website selbst pflegst)
- Zusätzliche Revisionsrunden (wenn du nach der Fertigstellung noch Änderungen möchtest)
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DIY vs. Dienstleister: Kannst du es selbst machen?
Vielleicht fragst du dich: „Kann ich das nicht einfach selbst machen?“ Die Antwort: Ja, theoretisch schon. Mit Tools wie Elementor, Divi oder dem Gutenberg-Editor ist es heute einfacher denn je, eine WordPress-Website selbst zu erstellen. Aber: Es gibt ein paar Dinge, die du bedenken solltest.
Vorteile von DIY
- Kostengünstig: Wenn du es selbst machst, sparst du die Kosten für einen Dienstleister.
- Volle Kontrolle: Du entscheidest selbst, wie deine Website aussieht und welche Funktionen sie hat.
- Lernchance: Du lernst viel über WordPress, Design und Online-Marketing – Wissen, das dir langfristig nützen kann.
Nachteile von DIY
- Zeitaufwand: Eine professionelle Website zu erstellen, dauert lange – besonders, wenn du keine Erfahrung hast. Und Zeit ist Geld.
- Qualität: Auch wenn es heute einfache Tools gibt: Eine wirklich gute Website erfordert Fachwissen in Design, Usability, SEO und Technik. Wenn du das nicht hast, kann das Ergebnis enttäuschend sein.
- Frustration: WordPress ist nicht immer intuitiv. Wenn etwas nicht funktioniert, kann das schnell frustrierend werden – besonders, wenn du unter Zeitdruck stehst.
- Wartung: Eine Website ist nie fertig. Du musst sie regelmäßig aktualisieren, sichern und optimieren. Wenn du das nicht selbst machen willst, musst du später doch einen Dienstleister beauftragen.
Für wen ist DIY die richtige Wahl?
- Du hast Zeit und Lust, dich einzuarbeiten.
- Dein Projekt ist einfach (z. B. ein Blog oder eine kleine Informationswebsite).
- Du hast ein sehr begrenztes Budget.
- Du willst die volle Kontrolle über deine Website haben.
Wann solltest du einen Dienstleister beauftragen?
- Dein Projekt ist komplex (z. B. Onlineshop, Mitgliedschaftsportal).
- Du hast keine Zeit oder Lust, dich mit Technik und Design zu beschäftigen.
- Du willst ein professionelles Ergebnis – ohne Kompromisse.
- Du brauchst Unterstützung bei SEO, Content oder Marketing.
Checkliste: Solltest du es selbst machen?
- Ich habe Zeit, mich in WordPress einzuarbeiten.
- Mein Projekt ist einfach und überschaubar.
- Ich habe ein sehr begrenztes Budget.
- Ich bin bereit, mich um Wartung und Updates zu kümmern.
- Ich will die volle Kontrolle über meine Website haben.
Wenn du mindestens drei Punkte mit „Ja“ beantworten kannst, könnte DIY eine Option für dich sein. Ansonsten empfehle ich dir, einen Dienstleister zu beauftragen. —
Meine persönliche Empfehlung
Ich werde oft gefragt: „Melanie, was würdest du an meiner Stelle tun?“ Meine Antwort: Es kommt darauf an.
Wenn du ein kleines Budget hast, aber eine professionelle Website willst, die zu dir und deinem Business passt, dann ist ein Freelancer oft die beste Wahl. Du bekommst individuelle Betreuung, Flexibilität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wenn du keine Zeit hast, dich selbst um die Umsetzung zu kümmern, oder wenn dein Projekt komplex ist (z. B. ein Onlineshop mit vielen Funktionen), dann ist eine Agentur die bessere Wahl. Du bekommst ein Rundum-sorglos-Paket und kannst dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren.
Aber egal, für welche Option du dich entscheidest: Investiere in Qualität. Eine schlechte Website schadet deinem Business mehr, als sie nützt. Und: Eine gute Website ist eine Investition in deine Zukunft.
Wenn du unsicher bist oder Unterstützung brauchst, helfe ich dir gern weiter. Professionelle Unterstützung hier.
FAQ
1. Wie lange dauert die Erstellung einer WordPress-Website?
Das hängt vom Umfang ab:
- Einfache Website (z. B. Blog, Portfolio): 2–4 Wochen
- Unternehmenswebsite (5–10 Seiten): 4–8 Wochen
- Onlineshop oder komplexe Website: 8–16 Wochen oder länger
Tipp: Plane Puffer ein – Verzögerungen sind normal!
2. Kann ich meine Website später noch erweitern?
Ja! WordPress ist extrem flexibel. Du kannst jederzeit neue Seiten, Funktionen oder Design-Elemente hinzufügen. Achte darauf, dass dein Dienstleister dir eine Website erstellt, die skalierbar ist – also mitwachsen kann.
3. Brauche ich ein Premium-Theme oder reicht ein kostenloses?
Kostenlose Themes (z. B. Astra, GeneratePress) sind oft völlig ausreichend – besonders für einfache Websites. Premium-Themes bieten mehr Funktionen und Design-Optionen, sind aber nicht immer notwendig. Frag deinen Dienstleister nach einer Empfehlung!
4. Was ist der Unterschied zwischen WordPress.org und WordPress.com?
WordPress.org: Das ist die Open-Source-Software, die du auf deinem eigenen Server installierst. Du hast volle Kontrolle, musst dich aber selbst um Hosting, Updates und Sicherheit kümmern. Empfohlen für professionelle Websites!
WordPress.com: Das ist ein Hosting-Service von WordPress. Hier kannst du eine Website erstellen, ohne dich um Technik kümmern zu müssen. Dafür hast du weniger Kontrolle und musst oft für zusätzliche Funktionen zahlen. Empfohlen für einfache Blogs oder private Websites.
5. Wie oft muss ich meine Website aktualisieren?
Regelmäßige Updates sind wichtig für Sicherheit und Funktionalität. Ich empfehle:
- WordPress-Kern, Themes und Plugins: Mindestens einmal im Monat
- Backups: Wöchentlich oder täglich (je nach Bedeutung deiner Website)
- Inhalte: Aktualisiere deine Texte und Bilder regelmäßig, um deine Website frisch und relevant zu halten.
Tipp: Viele Dienstleister bieten Wartungspakete an – das nimmt dir die Arbeit ab.
6. Wie finde ich heraus, ob ein Freelancer oder eine Agentur seriös ist?
Achte auf folgende Punkte:
- Referenzen und Portfolio: Hat der Dienstleister schon ähnliche Projekte umgesetzt?
- Bewertungen: Gibt es positive Bewertungen auf Plattformen wie Google, Upwork oder LinkedIn?
- Transparenz: Sind Kosten, Prozesse und Leistungen klar kommuniziert?
- Kommunikation: Reagiert der Dienstleister schnell und professionell auf deine Anfragen?
- Vertrag: Gibt es einen schriftlichen Vertrag, der alle Vereinbarungen festhält?
7. Was passiert, wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin?
Das kommt auf den Vertrag an. In der Regel gibt es:
- Revisionsrunden: Die meisten Dienstleister bieten 1–3 kostenlose Revisionsrunden an, in denen du Änderungen vornehmen lassen kannst.
- Geld-zurück-Garantie: Einige Agenturen bieten eine Geld-zurück-Garantie, wenn du nicht zufrieden bist. Das ist aber eher die Ausnahme.
- Nachbesserung: Wenn es technische Fehler gibt, sind die meisten Dienstleister bereit, diese kostenlos zu beheben.
Tipp: Kläre vor Projektstart genau ab, was passiert, wenn du nicht zufrieden bist – und halte das schriftlich fest! —
Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeine Empfehlungen und ersetzt keine individuelle Beratung. Jedes Projekt ist einzigartig – daher kann ich keine pauschale Garantie für den Erfolg geben. Bei konkreten Fragen zu deinem Vorhaben helfe ich dir gern persönlich weiter.
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