WordPress-Webdesign: Was es kostet und warum ich zum Festpreis arbeite
Melanie Müller ist WordPress Webdesign Freelancerin aus Oberlungwitz bei Chemnitz und baut seit über zehn Jahren Websites für Selbstständige, kleine Betriebe und Vereine. Bis zu fünf Seiten WordPress Webdesign kosten pauschal 3.000 Euro, inklusive SEO-Fundament, KI-Optimierung und Geld-zurück-Garantie. Gearbeitet wird deutschlandweit per Videocall, in der Region Chemnitz auch persönlich.
Eine WordPress-Website von einer Freelancerin erstellen zu lassen kostet 1.500 bis 4.000 € einmalig, dazu 100 bis 600 € im Jahr für Hosting, Domain und Wartung. Mein Festpreis liegt bei 3.000 € für bis zu fünf Seiten, inklusive Design, SEO-Fundament, Barrierefreiheit und Geld-zurück-Garantie.
Nach oben ist die Spanne offen — Agenturen rufen für dasselbe Projekt 8.000 bis 25.000 € auf. Nach unten auch: mit einem Baukasten kommst du für 200 € online. Was diese Spanne so breit macht, ist nicht der Umfang. Es ist die Frage, wer baut und was dabei nicht passiert.
Ich baue seit über zehn Jahren WordPress-Websites für Selbstständige und Vereine. Auf dieser Seite findest du beides: echte Projektpreise aus meinen letzten Aufträgen und den ehrlichen Marktüberblick.
Die kurze Antwort
Wer baut
Einmalig
Pro Jahr
Du selbst mit Baukasten
100–500 €
120–360 € dauerhaft
Freelancerin mit Festpreis-Paket
1.500–4.000 €
100–600 €
Mein Festpreis
3.000 €
ca. 150 € (Hosting + Domain)
Freelancer, individuell
4.000–8.000 €
300–800 €
Agentur
8.000–25.000 €
600–3.000 €
Wie das Projekt abläuft
1. Erstgespräch, 30 Minuten. Du erzählst, was du vorhast. Ich sage dir, ob und wie ich helfen kann und was es kostet. Danach weißt du, woran du bist. Kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
2. Struktur. Wir legen fest, welche Seiten es gibt und was auf welche gehört. Das ist der Teil, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, und der Teil, den Baukästen dir überlassen.
3. Entwurf. Du bekommst Startseite zu sehen, bevor irgendetwas gebaut wird. Passt die Richtung nicht, ändern wir sie hier — nicht am Ende.
4. Umsetzung und Korrekturen. Ich baue, du schaust drauf, wir feilen. Bis zu fünf Runden, alle im Preis. Nach jeder Runde sagst du mir, was noch fehlt.
5. Übergabe. Die Seite geht online, du bekommst eine Einweisung und änderst Texte und Bilder danach selbst. Die Website gehört dir — Zugänge, Dateien, alles.
Was ich von dir brauche: Texte und Bilder. Wenn die vorliegen, stehen die meisten Projekte in zwei bis vier Wochen. Wenn nicht, dauert es genau so lange, wie du zum Schreiben brauchst — deshalb klären wir das im Erstgespräch und nicht hinterher.
Drei typische Projekte
Damit die Zahlen greifbar werden, drei Zuschnitte, wie sie bei mir regelmäßig vorkommen.
Einzelunternehmerin, 4 Seiten — 3.000 € Start, Angebot, Über mich, Kontakt mit Anfrageformular. Vorher gab es nur einen Instagram-Account. Individuelles Design, keine Vorlage. Fertig in rund drei Wochen.
Verein, 5 Seiten — 3.000 € Start, Über uns, Angebot, Termine, Kontakt. Dazu ein Formular, das Anfragen sortiert an die richtige Person schickt. Der Vorstand pflegt Termine danach selbst. Fertig in rund vier Wochen.
Handwerksbetrieb, 7 Seiten — 3.600 € Wie oben, plus Leistungsseiten und Referenzen mit Bildergalerie. Zwei Seiten über dem Paket, deshalb 600 € Aufpreis — schriftlich vereinbart, bevor es losging.
Für Vereine gibt es bei mir je nach Lage einen reduzierten Satz. Das besprechen wir im Erstgespräch, nicht danach.
Für Claudia Urban, Hundetrainerin und Inhaberin von Frieda & Me in Chemnitz, habe ich Sommer 2025 eine WordPress-Website neu entwickelt. Vorher war sie nur über Instagram erreichbar. Heute stehen Preise, Ablauf und Buchung offen auf der Seite – ohne Anruf, ohne Rückfrage, ohne „auf Anfrage“.
Vorher war er nur über gedruckte Flyer erreichbar. Heute finden Betroffene und Fachkräfte den Arbeitskreis jederzeit online, und die Seite steht bei der Suche nach dem Vereinsnamen auf Platz 1.
GEO-Aufbau für die KI-Suche — vorbereitet für ChatGPT, Perplexity, Google-KI-Antworten
Bis zu 5 Korrekturrunden — wir feilen, bis es sitzt
Barrierearm und DSGVO-sauber gebaut
Einweisung, damit du Texte und Bilder danach selbst änderst
Fertig in 2 bis 4 Wochen, wenn deine Texte und Bilder vorliegen
Wie bezahlt wird: Auf Vorkasse, vor Projektstart. Dein Risiko bleibt trotzdem null — die Garantie steht direkt darunter.
100 % Geld zurück: Wir arbeiten in bis zu fünf Runden. Sagst du nach der letzten Runde „nein, das ist es nicht“, überweise ich dir den vollen Betrag zurück. Kein Kleingedrucktes, keine Frist, die man übersehen kann.
Was zusätzlich auf dich zukommt
Der Festpreis deckt den Bau ab. Vier Dinge kommen je nach Projekt dazu — sie gehen nicht an mich, aber du solltest sie eingeplant haben.
Posten
Kosten
Brauchst du das?
Hosting und Domain
ca. 10 €/Monat
Immer. Buchst du selbst, damit du unabhängig bleibst
Texte schreiben lassen
80–200 € pro Seite
Nur wenn du nicht selbst schreiben willst
Fotos vom Fotografen
300–800 €
Wenn Stockfotos nicht passen — bei Handwerk und Praxen fast immer
Logo
400–1.200 €
Nur wenn du noch keins hast
Laufendes SEO
200–1.000 €/Jahr
Optional. Das Fundament baue ich, die Betreuung ist getrennt
Meine Empfehlung: Texte schreibst du selbst. Niemand kennt dein Angebot besser, und ich sortiere sie mit dir. Bei Fotos lohnt sich der Fotograf fast immer — an nichts erkennt man eine Baukastenseite schneller als an Stockbildern.
Warum die Preise so weit auseinandergehen
Ich habe Websites für 200 € gesehen und welche für 20.000 €. Beide waren WordPress. Beide hatten eine Startseite, ein Kontaktformular und ein paar Unterseiten. Von außen sah der Unterschied kleiner aus, als er war. Der Preis entsteht durch drei Dinge.
Wer denkt mit. Bei einem Baukasten denkst du selbst — über Struktur, Texte, was auf welche Seite gehört, welche Frage ein Besucher zuerst hat. Diese Arbeit verschwindet nicht dadurch, dass die Software günstig ist. Sie wandert zu dir.
Was im Hintergrund passiert. Ladezeiten, saubere Überschriften-Hierarchie, Seitentitel für jede Seite, Barrierefreiheit, DSGVO. Nichts davon sieht man. Alles davon entscheidet, ob die Seite gefunden wird.
Wie das Projekt endet. Der teuerste Fehler ist nicht ein hoher Preis, sondern ein Projekt, das nie fertig wird. Stundensätze ohne Deckel, Nachträge, Endlosschleifen. Deshalb Festpreis: Der Umfang steht vorher fest, und fünf Korrekturrunden kosten nichts extra.
Was Agenturen für dasselbe Projekt verlangen
Eine WordPress-Agentur rechnet dasselbe Projekt mit 8.000 bis 25.000 € ab. Das ist kein Aufschlag für Gier, sondern für Struktur.
Wofür das Geld draufgeht: Bei einer Agentur arbeiten mehrere Leute an deinem Projekt. Projektleitung, Konzeption, Design, Umsetzung, manchmal Texte und QA. Jede Übergabe zwischen diesen Rollen kostet Zeit, und jede Stunde ist kalkuliert — typisch 90 bis 150 € netto. Dazu kommen Büro, Vertrieb und die Absicherung, dass das Projekt auch dann weiterläuft, wenn jemand kündigt.
Wann sich das lohnt: Wenn dein Projekt so groß ist, dass es eine Person nicht mehr stemmt. Mehrsprachige Portale, Shops mit Warenwirtschaftsanbindung, Websites mit mehreren Standorten und Redaktionsteams. Oder wenn du Ausfallsicherheit brauchst und vertraglich absichern musst, dass jemand in 48 Stunden reagiert.
Wann sich das nicht lohnt: Bei einer Website mit fünf bis zehn Seiten. Da ist jede zusätzliche Person in der Kette ein Übersetzungsverlust. Du erzählst dem Vertrieb, was du brauchst. Der schreibt es auf. Der Konzepter liest es. Der Designer setzt es um. Am Ende sitzt du vor einem Entwurf und erklärst, warum das nicht gemeint war — und das Nachbessern wird als Change Request abgerechnet.
Der ehrliche Vergleich:
Agentur
Ich
Preis für 5 Seiten
8.000–15.000 €
3.000 €
Ansprechpartner
Projektleitung
Die Person, die baut
Korrekturen
meist 2, danach Change Request
5, im Preis
Angebot
nach Briefing-Termin
steht auf dieser Seite
Dauer
8–16 Wochen
2–4 Wochen
Wenn du mit einer Agentur sprichst, frag nach zwei Dingen: Wer baut tatsächlich, und was passiert nach der zweiten Korrekturrunde. Die Antworten sagen mehr über den Endpreis als das Angebot.
Die einmaligen Kosten sind schnell überschaubar. Die laufenden übersehen viele.
Posten
Sparsam
Realistisch
Professionell
Domain
12 €
15 €
20 €
Hosting
40 €
120 €
300 €
Premium-Plugins
0 €
150 €
400 €
Wartung und Updates
0 € (selbst)
200 €
500 €
SEO-Betreuung
0 €
0 €
600 €
Summe pro Jahr
52 €
485 €
1.820 €
Rechne mit 300 bis 600 € im Jahr, wenn deine Website ein Werkzeug für dein Geschäft ist. Alles darunter ist Sparen an der falschen Stelle — vor allem beim Hosting und bei den Updates.
Die Rechnung über drei Jahre
Websites vergleicht man selten über die Laufzeit. Dabei entscheidet sich genau dort, was teuer war.
Jahr 1
Jahr 2
Jahr 3
Gesamt
Gehört dir?
Baukasten (Wix, Jimdo)
360 €
360 €
360 €
1.080 €
Nein
Mein Festpreis
3.150 €
150 €
150 €
3.450 €
Ja
Agentur
8.400 €
800 €
800 €
10.000 €
Ja
Der Baukasten ist nach drei Jahren bei 1.080 €, und du hast nichts, was du mitnehmen kannst. Willst du wechseln, fängst du bei null an — Design, Texte, Struktur, alles.
Der Unterschied zwischen Baukasten und Festpreis liegt bei rund 2.400 € über drei Jahre. Das sind 65 € im Monat. Die Frage ist also nicht „was kostet eine Website“, sondern: Bringt mir eine Seite, die gefunden wird und Anfragen auslöst, 65 € im Monat ein?
Woran du einen fairen Preis erkennst
Der Umfang steht schriftlich fest. Wie viele Seiten, wie viele Korrekturrunden, was danach passiert. Steht das nicht drin, steht es später zur Verhandlung.
Du erfährst, was nicht drin ist. Hosting, laufendes SEO, Texte, Fotos. Wer nur über das Enthaltene spricht, hat einen Grund dafür.
Die Seite gehört dir. Du musst jederzeit umziehen können, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen.
Kein Zeitdruck im Gespräch. Rabatte, die heute noch gelten, sind ein Warnsignal, kein Angebot.
Was kostet eine WordPress-Website konkret bei dir?
3.000 € als Festpreis. Darin enthalten: Konzept und Design für bis zu fünf Seiten, Umsetzung, SEO-Fundament, KI-Optimierung, Barrierefreiheit nach BITV und WCAG sowie bis zu fünf Korrekturrunden. Mit Geld-zurück-Garantie. Kein Stundensatz, keine Nachträge.
Was kostet es, eine WordPress-Website erstellen zu lassen?
Ab etwa 1.500 € bekommst du eine Website, die online ist — meist ein gekauftes Theme mit deinen Farben, ohne SEO-Fundament und ohne feste Zahl an Korrekturrunden. Ab etwa 3.000 € bekommst du ein Design, das für dein Angebot gebaut ist. Über 6.000 € wird es interessant, wenn du Shop, Mitgliederbereich oder Mehrsprachigkeit brauchst.
Was kostet eine Website für einen Verein?
Bei mir grundsätzlich dasselbe wie für Selbstständige: 3.000 € Festpreis für bis zu fünf Seiten. Vereine haben oft besondere Anforderungen — Termine, Mitgliederbereich, Beitrittsformulare. Was davon in den Festpreis passt, klären wir im Erstgespräch. Für Vereinsprojekte gibt es je nach Bundesland Fördermittel zur Digitalisierung; frag bei deinem Dachverband oder deiner Kommune nach.
Warum verlangen Agenturen so viel mehr?
Weil mehrere Leute am Projekt arbeiten und jede Übergabe zwischen ihnen Zeit kostet: Projektleitung, Konzeption, Design, Umsetzung, teils Texte und Qualitätssicherung. Bei großen Projekten trägt diese Struktur sich. Bei einer Website mit fünf Seiten zahlst du hauptsächlich für Koordination.
Warum arbeitest du mit Festpreis statt Stundensatz?
Weil ein Stundensatz das Risiko zu dir schiebt. Du weißt beim Ja-Sagen nicht, was am Ende auf der Rechnung steht. Beim Festpreis trage ich das Risiko, dass ich mich verschätze — dafür weißt du vorher, woran du bist.
Wie lange dauert die Erstellung?
Fünf bis zehn Seiten dauern zwei bis vier Wochen, ein Onlineshop mit 20 bis 50 Produkten vier bis acht Wochen. Mit guter Vorbereitung — Texte, Bilder, Struktur — geht es deutlich schneller.
Was passiert, wenn ich mehr als fünf Seiten brauche?
Du bekommst vorher ein schriftliches Angebot mit klarem Aufpreis. Es wird nicht während des Projekts teurer.
Was kosten WordPress-Websites im Vergleich zu Baukästen?
Ein Baukasten kostet 10 bis 30 € im Monat, dauerhaft. Nach drei Jahren bist du bei rund 1.000 €, ohne je etwas zu besitzen. Eine WordPress-Website gehört dir: Du kannst umziehen, erweitern, verkaufen.
Was sind die laufenden Kosten einer WordPress-Website?
Hosting 10 bis 300 €, Domain 10 bis 20 €, Premium-Plugins 0 bis 500 €, Wartung 100 bis 500 € falls extern, SEO optional 200 bis 1.000 € — jeweils pro Jahr. Realistisch sind 300 bis 600 € im Jahr.
Kann ich eine WordPress-Website komplett kostenlos erstellen?
Theoretisch ja: kostenlose Subdomain, kostenloses Theme, kostenlose Plugins. Die Nachteile: keine eigene Domain, Werbung auf deiner Seite, eingeschränkte Funktionen. Wenn deine Website Anfragen bringen soll, ist die kostenlose Variante der teuerste Weg — du zahlst mit deiner Zeit.
Gratis Tipps für eine anziehende WordPress Webdesign Website
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